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Akademievorträge

Willy Wolf-Akademie

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Neben der direkten Nutzung von regenerativ gewonnener elektrischer Energie in Batterie-Elektrischen-Fahrzeugen (BEVs) ist auch eine Umwandlung der elektrischen Energie in chemisch gebundener Energie eines synthetischen Kraftstoffs denkbar (PtX).

Dabei sind verschiedene Synthesewege denkbar, die aber alle im Idealfall eine Nutzung des in der Atmosphäre befindlichen CO2 ermöglichen und somit die Umsetzung eines geschlossenen CO2-Kreislaufs gegeben wäre.

Dem Nachteil eines eventuell schlechteren Gesamtwirkungsgrades bei der Nutzung des so gewonnenen Kraftstoffs in konventionellen Fahrzeugantrieben mit Verbrennungsmotor im Vergleich zur Nutzung in BEVs, stehen auch Vorteile gegenüber. Vorteile wie die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und Fahrzeugflotte sowie der geringere „CO2-Rucksack“ der Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und der geringere Bedarf an wertvollen Metallen zur Batterieherstellung.

In diesem Vortrag werden mögliche Synthesewege und zugehörige Kraftstoffe vorgestellt, die Anteile synthetischer Komponenten enthalten oder vollständig aus synthetischen Komponenten hergestellt werden können.

Ziel ist die Nutzung in der Bestandsflotte, so dass eine schnelle Umsetzung der CO2-Einsparung möglich ist.

Weiterhin werden Messergebnisse gezeigt, die mit diesen Kraftstoffen an einem konventionellen Ottomotor mit aktueller Technologie ermittelt wurden. Neben dem CO2-Einsparungspotential wird auch auf die Reduktion der in der Abgasgesetzgebung festgelegten Schadgas- und Partikelemissionen eingegangen.

Prof. Dr.-Ing. Ruß verfügt über neun Jahre Industrieerfahrung in verschiedenen Entwicklungspositionen bei BMW, Rolls-Royce und der Adam Opel AG. Seit 15 Jahren ist er an der Hochschule Darmstadt tätig. Dort hält er Vorlesungen zur Thermodynamik sowie zu Kraft- und Arbeitsmaschinen und leitet das Labor für Verbrennungskraftmaschinen und Flugzeugtriebwerke.

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In einem zunehmend anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist Cyber-Sicherheit zu einer primären Fahrzeugfunktion für Autohersteller geworden.

Die Zahl der vernetzten Fahrzeuge wächst heute schneller als die der Mobiltelefone.

Auch wenn die Fahrzeug-Konnektivität die Verkehrssicherheit erhöhen sowie das Fahrerlebnis verbessern kann, steigt mit der Anzahl der vernetzten Fahrzeuge auch die Anfälligkeit für Cyber-Attacken. Cyber-Attacken bedrohen alle PKW und Nutzfahrzeuge, die mit sog. Embedded- oder Aftermarket-Konnektivität ausgestattet sind und gefährden so die Sicherheit und Privatsphäre von Autofahrern und Passagieren.

Laut der Agentur ‚Automotive World‘ werden bis 2020 nahezu alle Neufahrzeuge über mindestens ein eingebettetes, verbundenes Gerät verfügen und über 200 Millionen vernetzte Fahrzeuge werden auf der Straße sein.

Fahrzeughersteller müssen sich neuen digitalen Geschäftsmodellen zuwenden, die Cyber-Sicherheit verbessern und den sich ändernden Verbraucheranforderungen nach fortschrittlichen Dienstleistungen entsprechen.

In seinem Vortrag wird Dr. Michael W. Müller aufzeigen, wie sich ein vielschichtiger end-to-end-Schutz über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs oder einer ganzen Flotte hinweg implementieren lässt, um das Risiko eines Cyber-Angriffs zu minimieren.

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Die technische Presse wird von Artikeln über die Elektromobilität domminiert. Doch die wenigsten wissen, dass dies bereits der 4. Anlauf ist, um die Emission durch den Verkehr nachhaltig zu reduzieren.

 

Durch die Hoffnung getragen, eine Produktion von Elektrofahrzeugen in Millionenstückzahlen möglichst schnell zu erreichen, werden auch viele technische Lösungen neu betrachtet, die nach ihrer Erfindung zunächst zu keinem Durchbruch geführt haben.

 

Bei diesen Betrachtungen wird jedoch oft vergessen, dass eine geeignete Ladestruktur für diese gewünschte Heerschar an umweltverträglichen Fahrzeugen notwendig ist, unter dem erschwerenden Aspekt der Energiewende.

 

Prof Dr.-Ing. Hartmut Opperskalski wird sich im Vortrag dieser Kette an technischen Herausforderungen widmen und sich mit Ihnen der Frage stellen, ob und wann wir endlich mit der Elektromobilität durchstarten.

 

Er ist an der Hochschule Kaiserslautern neben den Fachgebieten „elektrische Automatisierung und Industrie 4.0“ für die Themen Elektromobilität und Smart Grids verantwortlich.

 

Herr Prof. Dr.-Ing. Opperskalski leitet das Institut für energieeffiziente Systeme, das seit April eine Kooperation mit KST Motorentest pflegt. Als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „eMobilität für KL e.V.“ beschäftigt er sich nicht nur mit den technischen Aspekten, sondern kommt mit den Ängsten und Sorgen der Endverbraucher unmittelbar in Kontakt. 

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Die 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1999 waren wohl das wettbewerbsintensivste Rennen seiner Art überhaupt. Darin ist sich die Fachwelt einig, denn nie zuvor waren 5 Werksrennteams in einer solchen Sportveranstaltung gegeneinander angetreten. 

Budgets von über 50 Mio. Euro pro Rennteam für ein einziges Rennen, über 250.000 Zuschauer an der Strecke und Autos, die bis zu 20 Meter in der Luft sind und wieder sicher landen, geben eine Vorstellung von der Dimension dieses Ereignisses und sprengen selbst den Rahmen der Formel 1 bei weitem.

 

An einem solchen Tag kann sich entscheiden, wer einen Platz in der Hall of Fame des Rennsports erhält oder heftigen Schaden am Markenimage einfährt. 

Auf den Teams lastet über Monate hinweg eine immense Verantwortung, die sich an einem einzigen Tag entlädt.

  

Dr. Ulrich W. Schiefer war Gesamtprojektleiter beim siegreichen BMW Werksrenneinsatz bei den 24h von Le Mans im Jahr 1999. 

Er beschreibt in seinem Vortrag zunächst die Höhepunkte des Rennens, berichtet über den Aufgabenumfang und die Herausforderungen, die eine solche Mission mit sich bringen und erläutert schließlich die wesentlichen Erfolgsfaktoren.

 

Im zweiten Teil seines Vortrags wird Dr. Schiefer auch auf die Frage eingehen, ob Rennsportengagements auch heute noch ein nützliches Instrument für die Automobilindustrie sind. Während in der Frühphase der Automobilität der Rennsport mangels eigener Teststrecken und Prüfstände auch als Prüffeld für die beschleunigte Alterung von Automobilen gesehen wurde, wandelte er sich in neuerer Zeit immer mehr zur Spielwiese der Marketing- und Vertriebsabteilungen der OEM. Welchen Erkenntnisgewinn bietet der Rennsport überhaupt noch bei technischen Details oder bei strategischen Fragen, z.B. zur Einführung elektrischer Antriebe?

 

 

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Herr König führt nach Erläuterungen zur Weinhistorie in die Besonderheiten der regionalen Weinlagen ein und belegt seine Ausführungen mit einer Verkostung von Riesling-Weinen ausgewählter Terroirs.

 

 

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Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte Anfang Januar die aktuellen Tech-Trends, auch für Mobilität und Automotive. Vieles was vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan wurde ist auf der CES 2018 real geworden. Magility war vor Ort, um sich über die neusten Trends, Visionen und Start-ups zu informieren.

Fliegende Taxis bei der CES

Mobilität der Zukunft ist eines der heißen Themen der CES 2018. Das fahrerlose Elektroauto ist dabei ein Dauerbrenner. Zu den Stars der Messe zählt aber das badische Start-up Unternehmen Volocopter. Das Unternehmen baut ein fliegendes E-Taxi.

Weltpremiere für Mercedes-Benz User Experience

Daimler feiert Weltpremiere auf der CES und stellt sein neues Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) vor. Das intuitive und lernfähige Betriebssystem geht ab 2018 in der A-Klasse in Serie.

Künstliche Intelligenz und UX

Große Displays im Auto (siehe MBUX) lassen sich wie Smartphones bedienen und sprechen vor allem eine junge Zielgruppe an, die ans tauchen und swipen längst gewöhnt ist.

Künstliche Intelligenzen wie Amazons Alexa verbreiten sich stetig und eröffnen eine riesigen Markt für Anwendungen, die das Leben smarter und einfacher machen.

Brain Machine Interfaces (BMl’s)

Auch Gehirn-Computer Schnittstellen (BMl‘ s) erhielten auf der CES Einzug in die Welt des autonomen Fahrens. Gehirnaktivitäten, die im Zusammenhang mit der Bewegungsaktivität des Fahrers stehen, werden simultan an das Fahrzeug übertragen. Das Fahrzeug übersetzt und nutzt die Signale um das Fahrverhalten an die Erwartungen des Fahrzeughalters anzupassen, bevor dieser körperlich in Aktion tritt.

In seinem reich bebilderten Vortrag vermittelt uns Dr. Michael Müller seine Eindrücke von der Messe und entführt uns in die automobile Zukunft, die eigentlich schon begonnen hat.

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